Da der Raspberry Pi keine CMOS-Batterie besitzt, wie man das von einem PC her kennt, “vergisst” er die Uhrzeit und muss daher über einen Zeitserver aktualisiert werden. Der ntp-Dienst ist bei Raspbian zwar per default installiert, doch er läuft ständig im Hintergrund und belegt damit Systemressourcen. Und davon haben wir beim RasPi ja nichts zu verschenken.Eine Alternative zum ntp-Daemon ist ntpdate, das man z.B. als regelmäßigen Cronjob aufrufen lassen kann und das sich nach der Zeitsynchronisierung wieder beendet. ntpdate ist zwar mittlerweile “deprecated”, wird also nicht mehr weiterentwickelt. Doch für unseren Zweck tut es einen guten Dienst.Zuerst sollte die korrekte Zeitzone festgelegt werden, falls noch nicht geschehen:

sudo dpkg-reconfigure tzdata

Nun deinstallieren wir den NTP-Dienst:

sudo apt-get purge ntp

…und installieren ntpdate:

sudo apt-get install ntpdate

Anschließend müssen wir nur noch einen Eintrag in die crontab machen, damit ntpdate regelmäßig automatisch aufgerufen wird. Wir öffnen die crontab zur Bearbeitung:

sudo crontab –e

…und richten einen neuen Cronjob für den Zeitabgleich ein. Wir verwenden dazu den deutschen Zeitserver-Pool. Selbstredend muss euer RasPi dazu mit einer bestehenden Internetverbindung, z.B. per Ethernet-Kabel oder WLAN-Adapter, verbunden sein. Folgende Einträge fügt ihr als neue Zeilen in die crontab hinzu, um die Uhrzeit bei jedem Reboot sowie z.B. alle 6 Stunden automatisch synchronisieren zu lassen:

@reboot ntpdate -s 0.de.pool.ntp.org
0 */6 * * * ntpdate -s 0.de.pool.ntp.org

Abschließend die Datei noch abspeichern mit STRG + O und schließen mit STRG + X.


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Daniel Scheidler

Da mein Vater bereits in der IT tätig war, wurde auch mein Interesse für diesen Bereich sehr früh geweckt. Mit 13 bekam ich meinen ersten Laptop mit dem ich den Einstieg in die Programmierung begann. (Das Codes abtippen am C64 lasse ich mal aussen vor) Und so nahm alles seinen lauf.

Im Jahr 2004 schloss ich meine Ausbildung als Fachinformatiker Fachrichtung Anwendungsentwicklung ab und bin seit dem als Java Fullstack Entwickler tätig. Damals noch im ERP Umfeld, heute im Medizinischen Bereich.

Auch meine Freizeit „opfere“ ich gerne der Technik. Hier widme ich mich sämtlichen Themen rund um Arduino, Raspberry, 3D Druck/Design, RC-Modellbau (Multicopter, Heli, Flugzeug, Autos) und anderen Handwerklichen Projekten.

Mit der Kernsanierung des Altbaus entstand die Idee, das Haus auf ein SmartHome umzurüsten. Nach dem Kostenvoranschlag des Elektrikers wurde schnell klar, dass ich hier selber ran muss, wenns bezahlbar bleiben soll.

In der Hoffnung weitere kreative Leute zu finden, die sich an dem Vorhaben beteiligen oder es einfach nur nachbauen möchten dokumentierte ich alles und stellte alle Quelltexte incl. Anleitungen online.

Und so entstand SmartHomeYourself.de.

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