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System-Beschreibung

SmartHome yourself ist ein System, welches die Geräte im Haus an euer Netzwerk koppelt, um sie mit dem PC, Smartphone, Tablet oder sonstigen Browserfähigen Geräten schalten zu können. Der Vorteil dieses Systems liegt darin, dass keine zusätzlichen Kabel zu den Endgeräten verlegt werden müssen, und es sich nahtlos in die bestehende Standard-Hausverkabelung integrieren lässt.    

 

Arbeitsweise

Die Steuerung erfolgt über eine Webseite. So ist es mit nahezu jedem Internetfähigen Gerät möglich das Haus zu steuern. Da die einzige Bedingung für die Einrichtung des Servers ist, dass ein Webserver und eine MySql Datenbank auf dem Gerät laufen können und es über einen Netzwerkzugang verfügt, ist es meist sogar möglich, ihn auf ein schon vorhandenes Gerät im Netzwerk zu installieren. Beispiele wären zum Beispiel ein RaspberryPI, ein NAS oder auch ein (ausgedientes) Android Handy. Ein PC geht natürlich genau so, aber aus Kostengründen wäre ein Energiesparendes System ratsamer, da es rund um die Uhr laufen wird.

Die Endgeräte werden über 433MHz Funksignale angesteuert. Als Funksender dient ein Arduino, der über das Netzwerk seine Befehle erhält und entsprechend über einen angeschlossenen Funksender das gewünschte Signal sendet.

Als Sensoren dienen ebenfalls Arduinos die mit einer Netzwerkkarte und den jeweils entsprechenden Sensoren ausgestattet werden. Diese senden ihren Status über das Netzwerk an den Server, welcher die Daten darauf hin weiter verarbeitet.   Dadurch ergibt sich folgender Aufbau:

Kommunikationswege    

 

Funktionen

Mit dem System lassen sich beispielsweise Lampen und Steckdosen an und ausschalten bzw. Jalousien rauf und runter fahren. Des weiteren soll später noch eine Ansteuerung der Heizkörper mit dazu kommen. Da alle Systeme die ich bisher in der Richtung gesehen habe nur auf 868MHz Frequenzen arbeiten, habe ich dafür leider noch keine Lösung. Eine Erweiterung auf 868MHz um die oben genannten Funksysteme nutzen zu können ist für später geplant. Insgesamt können bis zu 160 selbstlernende Aktoren von Intertechno und 50 beliebige Geräte mit Dip-Schaltern verwendet werden.     Shortcuts Neben der Möglichkeit einzelne Geräte zu schalten gibt es zusätzlich die Möglichkeit, Zustände (Shortcuts) zu definieren. So kann man mit einem Klick beliebig viele Geräte in einen definierten Zustand versetzen. Definitionen können auf eine ganze Etage, ein ganzes Zimmer, einzelne Geräte-Typen (Steckdose, Licht, Jalousie), eine beliebige Kombination aus beidem so wie auf einzelne Geräte festgelegt werden. Beispiel: Fernseh-Modus – Wohnzimmer alle Lampen aus (im Wohnzimmer > Gesamtes Licht) – Wohnzimmerjalousien runter (Alle Geräte eines Typs in einem Zimmer) – Wandlampe an (Einzelnes Gerät)    

 

Alarmanlage (geplant für Release 1)

Für den Abwesenheits-Modus ist eine Alarm-Funktion geplant die auf jeden Sensor, Kamera mit Bewegungserkennung oder ähnliches reagieren kann. Hier sollen frei wählbare Bedigungen (z.B. WENN Temperatur Wohnbereich >40°C oder Rauchmelderwert > 10  DANN Feueralarm) einstellbar sein. Bei eintreten des definierten Zustandes können dann zum einen Alarmgeber (Sirene, Licht oä) aktiviert werden, beliebige Geräte geschaltet werden (z.B. Jalousie runter, licht an) und natürlich Benachrichtigungen per Email versendet werden.    

 

Anwesenheitssimulation (geplant für Release 2)

Für längere Abwesenheit soll es  möglich sein, die Haussteuerung die Anwesenheit eines Bewohners zu simulieren zu lassen. Dazu sollen beliebig viele Profile als Tagesabläufe hinterlegbar sein, die dann zufällig durchlaufen werden. So schaltet sich immer mal wieder eine Lampe oder ein anderes Gerät ein bzw aus, eine Jalousie geht rauf oder runter. Dadurch wirkt es auf Nachbarn, Spaziergänger oä auf den ersten Blick so, als wäre jemand anwesend. Die Profile sollen sich später auch aufzeichnen lassen. Das heißt, die Haussteuerung protokolliert im Aufnahme-Modus alle manuellen Schaltvorgänge um sie später selbstständig genau so durchführen zu können.    

 

Geräteabhängiges Layout

Je nach verwendetem Endgerät wird eine individuell angepasste Darstellung im Browser angezeigt. Unterschieden wird zwischen PC, Tablet, andere Mobile-Geräte. Die Erkennung des Gerätes erfolgt serverseitig über die vom Browser übermittelten Werte bei Anforderung der Seite.    

 


 

Benötigte Hardware

  • Raspberry PI oder alternatives Gerät als Server
  • Arduino (getestet auf Arduino UNO und Leonardo)
  • Arduino Ethernet Shield
  • 433MHz Sender
  • 433MHz Empfänger (bisher nicht verwendet)
  • etwas Kabel (Litze)
  • Lochraster-Platine
  • Lötkolben
  • Lötzinn    

 

Benötigte Software

  • Arduino Entwicklungs-Software
  • Arduino Sketches
  • Quelltext für die Webseite  

 

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Geräte-Einstellungen

In dieser Ansicht können Geräte angelegt, bearbeitet und gelöscht werden. Oben Links ...

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